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Montag, 16. September 2013

Die Blätter fallen



Die Blätter fallen, fallen wie von weit
als welkten in den Himmeln ferne Gärten,
sie fallen mit verneinender Gebärde.



Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.



Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir jene an: Es ist in allen.



Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält. (R.M. Rilke)




Dieses Gedicht habe ich schon in meiner Schulzeit gemocht, zur Zeit geht es mir ständig durch den Kopf.

Wie tröstlich, dass Einer auch das Fallen in den Händen hält.



Vielen Dank für alle mitfühlenden Worte zum letzten Post. In meiner Seele ist es immer noch nachdenklich und still. Viele Dinge bekommen plötzlich einen anderen Stellenwert.














Liebe Grüße 
                                           eure Sabine


Kommentare:

  1. ein wunderscheeenes GEDICHT;;; mit soooo TOLLEN herbscht,,buidln::: drück DI;;; BUSSALE.. Birgit...

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  2. Liebe Sabine
    es tut mir so leid,ich kam leider nicht dazu dir zum letzten Post zu schreiben.
    Ich wünsche dir von Herzen viel Kraft, um das Geschehene zu verarbeiten. Begreifen kann man solche Schicksalsschläge nie...

    Danke für das wunderschöne Gedicht...deine Bilder dazu könnten nicht passender sein.

    Fühl dich umarmt....Ulrike

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  3. Liebe Sabine,

    dieses Gedicht liebe ich sehr!!! Wenn jemand gestorben ist, schreibe ich es sehr gerne in die Trauerkarte.....Die Bilder passen so toll dazu ♥♥
    Der Herbst ist doch auch immer eine Zeit des Abschieds. Nicht nur vom Sommer, sondern auch vom Licht und der Leichtigkeit des Lebens.

    Hier noch ein anderes Gedicht, vielleicht hilft es dir etwas ♥♥

    "Der Tag des Todes ist, wenn sich zwei Welten begegnen mit einem Kuss.
    Diese Welt geht hinaus, die zukünftige Welt kommt herein."

    Ganz liebe Grüße
    Bianca

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  4. Grade habe ich das Gedicht bei Moni, der Waldfee, gelesen. Bei dir bekommt es eine andere Bedeutung, aber nichtsdestotrotz seeehr schön.
    LG Donna G.

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  5. Ich liebe Rilke.
    Und seine Gedanken dazu.

    Du hast feine passende Fotos zu seinen Worten gewählt.
    Oder umgekehrt?

    Ich grüßt dich herzlichst.
    Gisa

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